habito

gesund bauen – anders wohnen – besser leben

21. November 2017
von thobit
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Alte Gebäude altersgerecht umnutzen

Eine Publikation der Age-Stiftung

Wohnungen für ältere Menschen findet man in historischen Altstadt- und Bauernhäusern, in Gasthöfen, Klosteranlagen und an anderen interessanten Orten. Damit Umnutzungen gelingen, müssen bereits früh im Projekt komplexe Abklärungen und Analysen gemacht werden. Diesem Aufwand stehen die Vorteile vieler Altbauten gegenüber: Die Lage ist zentral, die Versorgungswege sind kurz und es gibt Möglichkeiten für spontane Begegnungen.
Im Age-Dossier sind die Erfahrungen und das Know-how aus geförderten Umnutzungsprojekten zusammengefasst. Zudem kommen Experten aus dem Denkmalschutz, dem Brandschutz und der hindernisfreien bzw. altersgerechten Bauweise zu Wort. Age-StiftungAls praktische Arbeitsgrundlage dienen die Planungshinweise «Umnutzung in Alterswohnungen» von Felix Bohn, die dem Heft separat beigelegt sind.
Das Age-Dossier kann kostenlos bestellt oder online als PDF bezogen werden. Weitere Informationen zum Thema und zu entsprechenden Projekten sind auf der Themenseite «Gebäude umnutzen» abrufbar.

Zum Download: Publikationen-Shop der Age-Stiftung

15. November 2017
von thobit
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Balkon im Sommer, Wohnraum im Winter

flissade

Wohnraum oder Balkon? Der Übergang ist hier fließend. (Bild: flissade GmbH)

Balkone kleben wie Kühlrippen an Häuserblöcken und leiten behagliche Wärme nach draußen. Zudem ist dieser Teil des Wohnraums bei Kälte kaum nutzbar. Im Sommer dagegen möchte kaum jemand auf seinen Balkon verzichten.

Ehemalige Studierende der Technischen Universität München (TUM) haben eine bewegliche Primärhülle entwickelt, also eine Fassade, die man nach Belieben verschieben kann. Im Wesentlichen handelt es sich um eine Fensterfront, die man im Winter an die Außenseite des Balkons schieben kann. Man vergrößert seinen Wohnraum, merzt die „Kühlrippen-Wirkung“ aus und nutzt die Sonnenstrahlung, die den Raum erwärmt und somit weitere Energie einspart. Während der Heizperiode werden die solaren Zugewinne um bis zu 300 Prozent gesteigert. Locken dagegen warme Temperaturen ins Freie, kann man die Fensterfront mit wenigen Handgriffen verschieben und den Balkon wieder Balkon sein lassen.

Vom Prinzip her ähnelt das Konzept einer Schiebetür, die man allerdings nicht nur zur Seite, sondern auch um die Kurve bewegen kann. Dies wird über eine U-förmige Schiene realisiert. Der Bewegungsradius der Elemente ist minimal – Tisch, Couch und Co. können an ihrem Platz bleiben, wenn die Türen verschoben werden. Wie gut die Idee ist, zeigt sich auch in den Preisen, die die beiden flissade-Gründer erhalten haben: Den Innovationspreis Bayern 2016, den Münchner Gründerpreis 2017 sowie den Bayerischen Gründerpreis 2017.

Mehr lesen Sie in der Pressemitteilung der Technischen Universität München (TUM)

29. Juli 2017
von thobit
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Das SolPad Mobile liefert mobile Solarenergie mit Speicher für Camper und Mieter

Mobile Solaranlagen lassen bezüglich ihrer Leistung und der zugehörigen Features häufig zu wünschen übrig, SolPad Mobile soll nun diese Lücken füllen. Die Module besitzen eine Speichereinheit und ein digitales Management-System, außerdem sollen sie eklatant leistungsfähiger sein als bisherige Produkte.

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Mobile Solarenergie liegt voll im Trend! / Foto: SolPad

Ein Modul inklusive Speicher wiegt etwas mehr als 11 kg

Die produzierende Firma schreibt sich auf die Fahnen, Solarenergie »demokratisieren« zu wollen, sodass wirklich alle etwas davon haben. Ihr SolPad-Mobile-System lässt sich in industrialisierten Regionen hauptsächlich als Beitrag zum Umweltschutz verstehen, in weniger entwickelten Ländern dient es auch dazu, von teuren fossilen Brennstoffen loszukommen. Zudem können sich Camper, Tiny-Haus-Besitzer und digitale Nomaden im »Arbeitsvan« netzunabhängig mit Strom versorgen, und zwar rund um die Uhr. 25 Pfund soll so eine Anlage wiegen, das sind etwas mehr als 11 kg. Jeder Mieter kann sich dieses Gerät einfach auf den Balkon stellen, vorausgesetzt, die Sonne ist ihm hold.

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So sehen die mobilen Geräte von hinten aus. / Foto: SolPad

Ein flexibler »Stromtank« für unterwegs – für Netzstrom und Solar

Eine Einheit kostet aktuell 1.795 Dollar, der Preis kann auch in Raten zu je 150 Dollar gezahlt werden. Damit liegen die Anschaffungs- und Installationskosten nach Aussage der Firma höchstens bei der Hälfte des marktüblichen Preises. Das System kann sowohl Solar- als auch Netzenergie speichern, ist also ein flexibler »Stromtank« für unterwegs. Dazu sind die einzelnen Panels mit Niedrigvoltbatterien ausgestattet, die eine hohe Sicherheit mit größtmöglicher Effizienz verknüpfen. Die Steuerung erfolgt über die App SolControl, die statische Daten anzeigt und sogar bei der Stromversorgung selbst mitdenkt: Die Software merkt sich das Nutzungsverhalten seines Besitzers und priorisiert die wichtigsten Geräte mit seiner sauberen Solarenergie. Mit dieser Erfindung werden noch mehr Menschen Zugang zu moderner, umweltfreundlicher Energieversorgung erhalten; zum Beispiel Personen ohne Eingenheim oder großem Grundstück, die keinen Platz haben für riesige Anlagen, oder Personen, die häufig unterwegs sind.

Quelle: inhabitat.com

20. April 2017
von habito
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Verschwendung – Wirtschaft braucht Überfluss

Verschwendung – Wirtschaft braucht ÜberflussSparen, streichen, geizen – davon reden heute alle. Nicht nur in der Politik und in den Unternehmen haben phantasielose Buchhalter und Controller die Macht übernommen.

Das ist eine Sackgasse, sagt der Wirtschaftsjournalist Wolf Lotter – mehr Wohlstand, Fortschritt und Glück ist nicht das Produkt von Knapsen und Knausern, sondern war in der Geschichte schon immer die Folge verschwenderischen Handelns. Wer nichts sät, wird nichts ernten. Von nichts kommt nichts.

Verschwendung ist gut – sie ist produktiv, sie ist erfinderisch und sie ist natürlich. Seit Milliarden von Jahren handelt die Evolution verschwenderisch. Wir sind das Produkt dieser natürlichen Vielfalt. Märkte funktionieren von jeher auf der Basis eines verschwenderischen Angebots und einer vielfältigen Nachfrage. Ein Einheitssortiment zum Einheitspreis ist bloß der Traum aller Einfältigen, die Gesellschaft und Wirtschaft mit ihrem Sparwahn überziehen. Dabei ist Verschwendung die Grundlage von Kapitalismus und Kultur.

Wer verschwendet, nützt anderen – tut also nicht nur sich selbst etwas Gutes. Wolf Lotter erteilt den Geizhälsen, Neidern, Sparaposteln und Kostendrückern eine klare Absage. Er feiert die grandiosen Verschwender, die spendablen Gönner und alle, die fröhlich nach der Devise leben: Leben und leben lassen. Oder anders gesagt: Genug kann nie genügen.

Pressestimmen:

Financial Times Deutschland, 28. Juni 2006: „Lotter schreibt geistreich und kurzweilig, brillant unerwartet und überbordend gebildet. Er verschwendet Wissen, Worte und Geschichten, zeigt die Vielfalt seiner Argumente und geht so – im Sinne des Autors – mit gutem Beispiel voran. Von Apostel Paulus über Augustinus, Napoleon, Max Weber, Henry Ford bis zu Franz Müntefering lässt Lotter so ziemlich alle auflaufen, die den Einheitskapitalismus geprägt, beschreiben oder verdammt haben.“

Werner Tiki Küstenmacher, 19. April 2006: „Es gibt wenige deutsche Autoren, die sich mit „simplify your life“ kritisch und intelligent auseinandergesetzt haben. Einer, der es in herausragender Weise getan hat, ist der Wirtschaftsjournalist Wolf Lotter, Mitgründer der großartigen Zeitschrift Brand eins. Er hat ein Buch geschrieben, dass ich zur Zeit lese und das mich sehr fasziniert. Es heißt Verschwendung …“

ca. 240 Seiten, Hardcover – 3-446-40035-4 – € 19,90 (D) – € 20,50 (A) – SFR 36,00

Wolf Lotter, Jahrgang 1962, ist Wirtschaftsjournalist und Mitbegründer von brand eins. In seinen Artikeln geht es vor allem um die Zusammenführung von Wirtschaft und ganz normalem Leben – der persönlichen Ökonomie also – und um die Weltfremdheit vieler, die Wirtschaft betreiben. Als Kommentator ist er für zahlreiche deutschsprachige Medien und Rundfunkanstalten tätig.

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27. Oktober 2016
von thobit
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GravityLight – Licht aus Schwerkraft

GravityLight ist eine Lampe, die keinen Stromanschluss oder Brennstoff braucht. Die Energie, die diese Lampe zum Leuchten bringt, ist überall auf unserem Planeten endlos und kostenlos verfügbar – die Schwerkraft (Gravitation).

Diese Lampe nutzt das gleiche Prinzip wie alte Stand- oder Kuckucksuhren. Ein Gewicht, an eine Schnur gehängt, wird angehoben, und wenn es losgelassen nach unten strebt, dreht die Schnur einen Dynamo, der Leuchtdioden mit Strom versorgt.

9. August 2016
von thobit
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Ist Nachbarschaft heute noch möglich?

NachbarschaftDie Antwort auf die im Titel gestellte Frage ist ohne Umschweife: Ja. Menschen sind soziale Wesen. Ohne in soziale Beziehungen eingebettet zu sein, könnten sie weder materiell noch psychisch überleben. Soweit es sich um informelle Beziehungen handelt, beruhen sie auf Verwandtschaft, Freundschaft oder auf räumlicher Nähe. Letztere nennt man Nachbarschaft. Aber welche Qualität diese sozialen Beziehungen annehmen und welche Rolle sie spielen, ist historisch wandelbar (Walter Siebel in dem sehr empfehlenswerten Buch Nachbarschaft)

Gebundene Ausgabe: 244 Seiten
Verlag: Callwey, G (28. September 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3766718177
ISBN-13: 978-3766718174

8. August 2016
von thobit
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Nachbarn

Nachbarn sind Leute, von denen wir möglichst wenig mitbekommen wollen. Was geschieht, wenn man einfach mal bei ihnen klingelt?

Lena Steeg hat es getan ()

http://www.zeit.de/2016/28/nachbarn-kennenlernen-wohnhaus-stadt/komplettansicht

26. Juli 2016
von thobit
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Das Gemüsebeet fürs Wohnzimmer

Das Massachusetts Institute of Technology MIT hat ein Ökosystem entwickelt, mit dem Sie zu Hause täglich frische Vitamine ernten können.

Aquaponik heißt das Verfahren, das Techniken der Aufzucht von Fischen in Aquakultur und der Kultivierung von Nutzpflanzen in Hydrokultur verbindet. Ein Beispiel dafür ist das Projekt Tomatenfisch vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) in Berlin.

Ein paar Nummern kleiner hat das GROVE-Laboratorium dieses System jetzt fürs Wohnzimmer passend gemacht.

http://grovelabs.io/product

26. Juni 2016
von thobit
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Warmwasser vom Schieferdach

Die üblichen Sonnenkollektoren sehen nicht auf jedem Dach schön aus. Es geht auch anders, zum Beispiel mit Dachziegeln, die als Absorber dienen, die also aus der Sonneneinstrahlung warmes Wasser machen. Wie das funktioniert, ist bei WIKIPEDIA gut beschrieben.

Die spanische Firma Cupa Pizarras hat solch eine solarthermische Dacheindeckung entwickelt, die nicht nur aussieht wie ein traditionelles Schieferdach, sondern tatsächlich aus natürlichem Schiefer besteht. Das System heißt Thermoslate und kann auch als Fassadenbekleidung verwendet werden.

So wird’s gemacht:

http://www.cupapizarras.com/int/thermoslate

1. April 2016
von thobit
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Endlich unendlich Energie

Die Firma EXYTRON hat ein System entwickelt, das Energie aus erneuerbaren Quellen nutzt und in einem geschlossenen System komplett ohne Emissionen Strom, Wärme oder Kälte liefert. Das System mit dem Namen SmartEnergyTechnology basiert auf Strom aus Sonnen-, Wind- oder Wasserkraft, der eine Elektrolysezelle gespeist, in der Wasser in seine Bestandteile Wasser- und Sauerstoff zerlegt wird. Der Wasserstoff wird in einem Katalysator zusammen mit CO2 zu Methan umgesetzt. Dieses „Erdgas“ lässt sich problemlos speichern und – bei Bedarf – verbrennen, zum Beispiel in einer Therme oder einem Blockheizkraftwerk.

SmartEnergyTechnology